Lechner, Johannes-Jörg

DR. JÖRG-JOHANNES LECHNER
Curasophie – Praxis für philosophische Beratung, Vita:

  • Studium der Fächer Philosophie, Musik, Germanistik und kath. Theologie, Tätigkeit:
  • Hochdeputatsstelle an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte:
  • Nietzsche; Edmund Husserl, Martin Heidegger, Viktor Emil Frankl; Hans-Georg Gadamer;
  • Aelred von Rievaulx, Johannes Duns Scotus, Thomas von Aquin

Zum Praxiskonzept:

  • Der Mensch ist als existierender ein philosophierendes Wesen. Philosophieren ist ihm im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte zum Bedürfnis geworden. Er braucht das Philosophieren; ist nämlich durch dessen Verlust eine innere Krise erst einmal eingetreten, dann kann ein bloß restauratives Bemühen nicht ausreichen; dann kann die Aufgabe, zu der das Philosophieren berufen ist, darin bestehen, Verantwortungsbewusstsein wachzurufen. Die zur Objektivität erzogene, vom Willen, objektiv zu sein, geleitete, vernünftig-besonnene Denkweise des Philosophierenden entradikalisiert, indem sie die Dinge nie nur von einer, sondern immer von mindestens zwei, möglichst sogar von allen Seiten her anzusehen versteht, um so zu einem allseitig gerechteren Urteil zu gelangen. Philosophieren ist “Besinnung zur Orientierung” in der Welt. Das reflektierende und das handelnde Leben können so zu einer sinnvollen Einheit gelangen.
  • Derzeit arbeite ich an dem philosophischen Beratungskonzept: Curasophie (vom lat. cura=Sorge/ griech. sophia=Weisheit); in Seminaren wird aktuell diskutiert, welche Inhalte und welchen Stellenwert Philosophie im Bereich der Beratung einnehmen kann/muss.
http://www.philosophers-today.com/philosophers/jjl.html
dr.joerg-johannes.lechner@gmx.de