Leitbild

IGPP-Leitbild (Stand Januar 2012)
Was uns leitet:

  • Das Streben nach Offenheit und Respekt im Umgang mit Andersartigkeit
  • Wertschätzung für das konkrete Gegenüber
  • Der Wille zum allseitigen Dialog
  • Persönliche  gesellschaftliche Verantwortung

 Selbstverständnis:

  1. Die Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP) ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein. Sie bietet Raum für den Austausch über Philosophische Praxis und zielt auf wechselseitige Unterstützung im Aufbau eines Angebotes Philosophischer Praxis, das wir für gesellschaftlich erforderlich erachten.
  2. Im Sinne einer sich fortlaufend weiter entwickelnden Organisation strebt die IGPP durch den Aufbau von Regionalgruppen, themenbezogenen Arbeitsgruppen sowie durch die Veranstaltung von Studientreffen, Kolloquien und Seminaren eine Intensivierung und Ausdifferenzierung des lebens-bezogenen Philosophierens an.
  3. Gleichzeitig ist sie ein Organ für die Koordination und die Kooperation der Arbeit der verschiedenen nationalen Gesellschaften für Philosophische Praxis, auch unter dem Aspekt interkultureller Vielfalt.
  4. Die IGPP lebt von der Freiheit und Vielfalt der philosophischen Traditionen und Methoden, eröffnet und gestaltet aktuelle Fragestellungen und gibt Impulse für Prozesse gesellschaftlichen Um- und Weiterdenkens. Ein wesentlicher Fokus ist dabei auch die theoretische Weiterentwicklung Philosophischer Praxis.
  5. In der Philosophischen Praxis werden Fragen, Denkweisen und Einsichten Sinn gebend erfahrbar gemacht. Dies geschieht dialogisch –  u. a. im Gespräch mit bedeutenden Personen der Philosophiegeschichte sowie im Bezug auf aktuelle Denkströmungen, um Impulse für gesellschaftliche Wandlungsprozesse zu geben. Im Zentrum steht dabei die Frage nach dem „guten“ Leben, immer bezogen auf die Interessenlagen, praktischen Belange und existenziellen Bedrängnisse von Orientierung suchenden Menschen.
  6. Die Mitglieder stehen für Offenheit im Denken und Handeln, das heißt für einen vernunftgelenkten dialogischen Austausch auf der Basis wechselseitiger Wertschätzung und Anerkennung der Andersartigkeit des Anderen.
  7. Nach ihrem Grundverständnis schließt sich die IGPP keiner bestimmten philosophischen Tradition an, sondern versteht Philosophie vor allem als ein Tätig-Sein, ein nach- und weiterdenkendes, lebenserfüllendes Philosophieren. Dies kann nur im Rückbezug auf die eigene individuelle Lebensform geschehen sowie im Blick auf die Erfordernisse der je unterschiedlichen Formen von Philosophischer Praxis.